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1973 JAGUAR E-TYP

HINTERRADANTRIEB GRAND TOURING 2+2

Produktionsjahre: 1971 – 1974

Land: Großbritannien
Produzierte Anzahl: 15.290

Die Firma Adler in Frankfurt, Deutschland, stellte Hans Gustav Rohr als technischen Leiter ein. Der Trumpf und der Trumpf Junior waren Rohrs Kreationen.

Der Adler Trumpf Junior gilt heute als eines der technisch ausgereiftesten Autos der 1930er Jahre. Die Liste der „modernen“ Features ist beeindruckend:

  • Frontantrieb (Lizenz Tracta)

  • Unibody, hergestellt von der Tochtergesellschaft der Budd Corporation – Ambi-Budd

  • Zahnstangenlenkung

  • Einzelradaufhängung an den vier Rädern mit Torsionsstäben für die Hinterräder

  • Vierganggetriebe

Imperia aus Belgien und Rosengart aus Frankreich stellten den Adler in Lizenz her. Adler-Autos hatten ein Handicap. Dem Seitenventilmotor fehlte die Kraft, wenn er versuchte, Rekorde zu brechen oder bei den 24 Stunden von Le Mans Rennen zu fahren. Die Antwort war eine sehr aerodynamische Karosserie, die von Paul Jaray entworfen wurde. Es war hauptsächlich für den Rennsport bestimmt, aber einige Stromlinien wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt.

Für bestimmte Karosseriedesigns wandte sich Adler an Walter Gropius von der später legendären Bauhaus-Designgruppe in Deutschland. Gropius war für den Adler auf dem Kühlergrill verantwortlich, „Adler“ ist das deutsche Wort für Adler.

1936 wird Hans Gustav Rohr dann Technischer Leiter von Daimler Benz. wo er entgegen seinen eigenen Vorstellungen begann, den Bau der ersten Serie von 30 „Volkswagen“ mit Heckmotor zu beaufsichtigen: die von Dr. Porsche entworfenen KDF oder Volkswagen. Ein Jahr später starb Hans Gustav Rohr an einer plötzlichen Krankheit.

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